reflections

4 Tage vor dem Abflug

Jetzt sind es noch 4 Tage.... tja, liebe Janine. Jetzt habe ich mein myblog und nutze es ein bisschen für meine Zeit in Amerika.                                                                                    Was willst du nun hören? Ich bin seit Tagen dabei, meine Sachen zu packen und mir Gedanken zu machen. Eindeutig mehr Gedanken, als mir gut tun würde. Aber was soll's.                                                                                             In Amerika erwarten mich nun nächste Woche bis zu 44°C. Temperaturen, die wir uns hier (vor allem in diesem "Sommer" kaum vorstellen  können...                                                                                         Ansonsten befürchte ich auf jeden Fall, dass ich euch alle ganz schön vermissen werde. Meine Familie genauso...                             Sonstige Neuigkeiten sind auf jeden Fall nur, dass ich euch sagen kann: mag alles schön und gut sein, so ein Abenteuer zu machen, aber die letzten Tage davor sind einfach die Hölle. Ich kann mich nicht erinnern, mich jemals so komisch gefühlt zu haben und jeder der mich kennt, weiß, dass ich auf jeden Fall ein bisschen komisch bin =)                                                                                                    Was für Gedanken einem da durch den Kopf gehen? Angst und Unsicherheit als negative, Vorfreude und Spannung als positive.                                                                                          Naja, was heißt NEGATIV? Ich werde es nicht negativ nennen, sondern lieber... aufregend. Erst so kurz vor dem Abflug fällt einem auf, wie viel man doch in Wirklichkeit zurücklassen muss. Die ganze Zeit denkt man darüber nach, dass man Freunde und Familie, Hobbys, Klassengemeinschaften und Bekanntschaften aufgeben muss. Aber was alles wirklich dazu gehört, das wird einem erst jetzt schmerzlich bewusst. Dagegen hält natürlich sehr stark die Tatsache an die Vorfreude auf das, was kommen mag. Ein klein bisschen Ungewissheit gehört da natürlich zum Nervenkitzel dazu und auch wenn mir jetzt erst richtig bewusst wird, was ich verliere, weiß ich trotzdem, was ich gewinne und ich bereue meine Entscheidung nicht eine Sekunde lang. Auch wenn es Opfer bedeutet und ich vor allem jetzt in diesen Tagen merke, wie sehr meine Entscheidung auf eigenen Beinen zu stehen, meiner Familie bedeutet. Sie freuen sich für mich und das macht mich glücklich, aber sie haben auch ein bisschen Angst glaube ich, und dass merke ich jetzt. Ich kann es ihnen gewiss nicht verübeln und ich glaube, ich würde mich an Stelle meiner Eltern mindestens genauso fühlen, wenn meine älteste Tochter auf einmal entscheidet, mit gerade mal 16 Jahren zu gehen. Ich komme wieder, keine Frage, aber es dauert doch schon ein ganzes Weilchen, bis meine Eltern mich das nächste mal sehen und mich in die Arme schließen können.                 

 

 

 

Laura 

11.8.07 18:50

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Janine (13.8.07 17:45)
juhu ein blog :D

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